SPD Rüttenscheid plädiert für eine zukunftsorientierte Wohnbebauung im Stadtteil

Veröffentlicht am 28.07.2017 in Kommunalpolitik

Die SPD Rüttenscheid begrüßt grundsätzlich eine Wohnbebauung im Stadtteil und hofft dabei langfristig auf eine Preisentspannung auf dem Wohnungsmarkt. Mit dem zu erwartenden Zuzug weiterer Anwohner stellt sich allerdings die Frage, ob die vorhandene Infrastruktur dafür ausreichend ist. Außerdem betont die SPD Rüttenscheid, dass bei zukünftigen Bauvorhaben soziale und generationenübergreifende Aspekte berücksichtigt werden sollen.

„Doch Neubauten sind kein alleiniges Heilmittel“, so Julia Klewin, SPD-Politikerin in Rüttenscheid. Beispielsweise seien die Kapazitätsgrenzen der Grundschulen im Stadtteil schon jetzt erreicht und seitens der Stadt werden kurzfristige Lösungen entwickelt, die nicht immer stil- und sinnvoll sind. „Wir fordern, dass die Stadt schnell agiert, aber gleichzeitig langfristige Planungen unter sozialen Gesichtspunkten angeht, die alle Menschen im Stadtteil einbinden“, so Klewin weiter. Des Weiteren fordert die SPD Rüttenscheid 30 Prozent sozialen Wohnungsbau pro Baumaßnahme zu realisieren. Dabei dürfen aber soziale Einrichtungen, wie etwa Kindergärten, nicht mit in diese Berechnung hineinfließen.

Darüber hinaus stellt die SPD Rüttenscheid fest, dass mit der weiteren baulichen Entwicklung Rüttenscheids auch dringend die Einzelhandelsnahversorgung überdacht und der „Masterplan Einzelhandel“ neu entwickelt werden muss.

Um die Verkehrssituation im Bereich Wittekind-/Wittenbergstraße zu entlasten, wurde bereits der seit Jahren von Peter Dinkelmann (Sachkundiger Bürger der SPD im Rat der Stadt Essen) geforderte Linksabbieger in einer Alternativlösung installiert. Dies kann allerdings nur ein kleiner Teil einer intelligenten Verkehrsführung in Rüttenscheid sein. 

Um die in Zukunft zu erwartenden Verkehrsströme zu lenken, darf nicht nur eine Teilbetrachtung wie beim Bauvorhaben in der Henri-Dunant-Straße erfolgen, sondern sollte ganzheitlich, sowie unter Einbeziehung aller Besonderheiten des Stadtteils, ein Verkehrsgutachten erstellt werden, aus dem eine Verkehrsführung, die für alle Verkehrsteilnehmer gerecht ist, entwickelt werden kann.

„Um eine breite Diskussion zu ermöglichen, muss dieses Verkehrsgutachten natürlich veröffentlicht und den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht werden.“ so der Vorsitzende der SPD Rüttenscheid Ingo Lingenberg. 

Ingo Lingenberg meint weiter dazu: „Wir sind der Auffassung, dass in einem so urbanen Stadtteil wie Rüttenscheid die Verkehrsführung vollkommen neu gedacht werden sollte und nicht allein das Auto als bevorzugtes Verkehrsmittel gesehen werden darf. Menschen werden rüstiger und sind viel länger agil als noch vor 10 Jahren. Hinzu kommt, dass die Technik, bspw. durch E-Bikes, mehr Mobilität ermöglicht als in der Vergangenheit. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass immer mehr -und nicht nur junge Menschen-  ganz bewusst auf

 

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