Unser Team zur Kommunalwahl 2020

Ratskandidatin für Rüttenscheid-Nord

Julia Klewin, Listenplatz 12

julia.klewin@spd-essen.de

Ich bin vor einigen Jahren ins Ruhrgebiet gezogen, um hier zu arbeiten. Seitdem ist Rüttenscheid meine Heimat. Ich wohne in einem Stadtteil, der von vielen unterschiedlichen Menschen geprägt ist. Ich lebe gern hier: Unser Stadtteil ist vielseitig und liebenswert.

 

Rüttenscheid ist ein wachsender Stadtteil. Er ist ein attraktiver Wohn-, Gastronomie- und Einzelhandelsstandort. Immer mehr Menschen lassen sich in Rüttenscheid nieder. Dieses Wachstum führt zu vielen kommunalpolitischen Herausforderungen. Mit Ihnen gemeinsam möchte ich die Entwicklung in unserer Nachbarschaft lebenswert für alle gestalten. Rüttenscheid ist unser Zuhause – kein Ort für Stillstand.

Die eigene Wohnung ist das Wichtigste. Ich möchte die Mieten bezahlbar halten und alle Bürger*innen des Stadtteils in die Bauplanung miteinbeziehen. Ich möchte es gemeinsam mit Ihnen schaffen, dass modernes und nachhaltiges Bauen in Rüttenscheid gelingt. Hier sind mir Barrierefreiheit, öffentlich geförderte Wohnungen und genossenschaftliches Wohnen besonders wichtig. Bei dieser Gestaltung möchte ich allen Bürger*innen Teilhabemöglichkeiten anbieten und neue, mutige Wege gehen. Fassadenbegrünung, Aufstockung und Urban Gardening sind Ansätze, die dem Stadtteil guttun werden.

 

Ein wachsender Stadtteil mit vielen jungen Menschen und Familien bedeutet auch, dass eine hochwertige und verlässliche Kinderbetreuung als Angebot ausgebaut werden muss. Rüttenscheid braucht viele gut betreute Kita- und Grundschulplätze mit flexiblen Betreuungszeiten. Dies ist die Grundlage, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Rüttenscheid braucht auch eine weitere Grundschule und an allen Schulen eine gleichberechtigte und zeitgemäße Ausstattung. Das alles möchte ich schaffen - damit Familien so leben können, wie sie es wollen. 

 

Ein wachsender Stadtteil bedeutet auch viel Straßenverkehr. Ich möchte in unserem Stadtteil eine bessere Mobilität - klimafreundlich und lebenswert. Rüttenscheid muss autoärmer und umweltschonender werden. Hierzu gehören ein Ausbau von sicheren Fahrradwegen und ein ÖPNV, der einer Metropolregion gerecht wird. Wir brauchen aber auch Angebote für moderne Mobilität, wie zum Beispiel Car Sharing, Leihfahrräder und Ladestationen für Elektromobilität. Außerdem möchte ich schaffen, dass ein nachhaltiges Verkehrskonzept entwickelt wird, dass diejenigen miteinbezieht, denen die Flächen gehören sollten: nämlich den Bürger*innen und nicht dem Auto.

 

Harte Fakten, die Sie vielleicht interessieren:

Ich bin 36 Jahre alt, unterrichte als Oberstudienrätin Englisch und Sozialwissenschaften an einer Essener Gesamtschule und habe mit meinem Beruf für mich eine tolle Wahl getroffen. Mich faszinieren Bücher von Siri Hustvedt und William Faulkner. Deshalb besuche ich gerne die Buchläden um die Ecke. Ich pflanze Gemüse auf meiner Dachterrasse an und bin immer für eine gute Serie zu begeistern. Seit 2005 mache ich ehrenamtlich Politik in der SPD und sammelte in meiner früheren Heimat bereits Erfahrungen im Stadtrat. Für unseren Stadtteil möchte ich gerne in den Stadtrat. Ich freue mich, wenn Sie mich dabei unterstützen.

 

Ratskandidat für Rüttenscheid-Süd

Caner Aver, Listenplatz 5

caner.aver@spd-essen.de

Ich bin 45 Jahre jung, verheiratet, habe einen zweijährigen Sohn und arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung.

Ehrenamtlich engagiere ich mich seit mehreren Jahren in verschiedenen Vereinen und seit über 13 Jahren in der SPD für gesellschaftliche Belange. Meine größte Leidenschaft ist die Schaffung von Chancengerechtigkeit in allen Lebensbereichen für alle Menschen in unserer Gesellschaft. Zudem sind Bildung und gesellschaftliche Integration weitere Schwerpunkte meiner beruflichen, ehrenamtlichen und politischen Arbeit; innerhalb der SPD als stellvertretender und später als Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt in Essen.

Zukünftig möchte ich meine politische Arbeit mit den Themenschwerpunkten „Schule, Kita, bezahlbares Wohnen und Chancengerechtigkeit“ im Rat der Stadt Essen für die SPD fortführen. Als Arbeiterkind mit Migrationshintergrund weiß ich, wie wichtig Bildung ist. Hierzu brauchen wir aber ausreichend und qualitativ hochwertige Kita´s, gut funktionierende und sanierte Schulen mit kleineren Klassen, einer entsprechenden Ausstattung sowie außerschulische Angebote und Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft sind, was immer noch keine Selbstverständlichkeiten sind.

Wir brauchen einen schulscharfen Sozialindex, um Kinder und Jugendliche unabhängig ihrer sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse angemessen zu fördern und allen Kindern eine optimale Bildung zu ermöglichen. Als Rüttenscheider sehe ich täglich, wie wichtig die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist, der nur durch sozialen Wohnungsbau ermöglicht werden kann. Aber nicht nur Rüttenscheid benötigt sozial durchmischte und bezahlbare Wohnraumquartiere, damit es weiterhin liebens- und lebenswert bleibt.

Auf der gesamtstädtischen Ebene möchte ich mich besonders für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Essen ist eine kulturell vielfältige internationale Stadt mit einer langen Migrationsgeschichte,  in der Menschen aus unterschiedlichen religiösen und kulturellen Herkünften ihr neues zu Hause haben. Ich möchte mich der damit verbundenen Chancen und Herausforderungen gemeinsam mit der SPD-Fraktion für die Zukunft unserer Gesellschaft und Stadt stellen und Verantwortung übernehmen.

Es gibt noch viel zu tun in unserer Stadt; unterstützen Sie mich, damit wir es gemeinsam anpacken und bewältigen können.

Sprechen Sie mich an, um mehr über meine Ziele und meine Person zu erfahren.

 

Spitzenkandidatin für die Bezirksvertretung II

Barbara Hofmann, Listenplatz 1

barbara.hofmann@spd-essen.de

Ich bin Barbara Hofmann aus Rüttenscheid. Dort lebe ich seit 8 Jahren und fühle mich richtig zu Hause. Das heißt aber nicht, dass alles so bleiben kann wie es ist.

Nach dem Motto: Nicht nur meckern, sondern auch machen, engagiere ich mich schon seit längerem im SPD-Ortsverein Rüttenscheid. Die anstehende Kommunalwahl am 13.09.2020 möchte ich nutzen, um für die Bezirksvertretung zu kandidieren. Politik im Stadtteil finde ich ganz wichtig, weil hier die Entscheidungen für unser gemeinsames Zusammenleben in vielen Bereichen getroffen werden und Bürger*innen unmittelbar mitdiskutieren können. Diese Entwicklung möchte ich mitgestalten.

Was ist mir wichtig: Quartiersentwicklung. In Rüttenscheid wurde sehr viel gebaut, bzw. weitere Baumaßnahmen sind in Planung. Was fehlt ist die begleitende Infrastrukturentwicklung, damit die Menschen sich hier auch weiter wohl fühlen. Z.B. eine neue Grundschule, die dringend nötig ist, Begegnungsorte für Jung und Alt. Der Wohnraum muss auch bezahlbar bleiben.

Aber auch die Sicherheit und Mobilität im Straßenverkehr für ALLE! mit modernen Mobilitätskonzepten ist ein wesentliches Thema für uns in Rüttenscheid.

Für diese und weitere Herausforderungen möchte ich mich in unserer SPD-Fraktion einsetzen. Wichtig ist mir dabei auch Sie an die Diskussion zu beteiligen. Eine starke Beteilung der Bürger*innen, Information und Transparenz ist für die gemeinsame Gestaltung von Rüttenscheid als attraktiver Wohn -und Lebensort wichtig.

 

Kandidat für die Bezirksvertretung II

Jonas Uhrig, Listenplatz 4

jonas.uhrig@spd-essen.de

Mein Name ist Jonas Uhrig, ich bin 23 Jahre alt und ich wohne seit 5 Jahren in Rüttenscheid. Geboren und aufgewachsen bin ich im Rhein-Main-Gebiet, bevor ich meinen Lebensmittelpunkt zum Studium der Geographie und der Romanistik nach Essen verlegt habe. Heute fühle ich mich in Rüttenscheid sehr zuhause und genieße unseren pulsierenden Stadtteil mit seinen vielfältigen Angeboten in Kultur, Gastronomie und Einzelhandel.

In den letzten Jahren konnte ich gut mitverfolgen, wie unser Quartier stetig gewachsen ist. Die Ansprüche an den urbanen Raum und seine Infrastruktur werden vielfältiger, gerade im Bereich der Rüttenscheider Straße entstehen Konflikte über den knapper werdenden Stadtraum. Die Herausforderung, zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen einen gemeinsamen Weg zu finden, Rüttenscheid weiterzuentwickeln, reizt mich sehr.

Wohnen ist eines unserer Grundrechte. In Rüttenscheid steigt die Nachfrage nach Wohnraum seit mehreren Jahren stetig, während die Mietpreise jährlich neue Höchststände erreichen. Ich als Sozialdemokrat bin der Meinung: Wo finanziell schwächer gestellte Menschen aus unserem Quartier verdrängt werden, verlieren wir eine Vielfalt unserer Bewohner*innenschaft, die längst zur DNA Rüttenscheids und seines Lebensgefühls geworden ist. Deshalb setze ich mich für neuen Wohnraum in unserem Quartier ein, welcher konsequent einer sozialen Förderungsquote von 30 Prozent bei jedem Bauvorhaben folgt. Hierbei sollen künftig in Planungsverfahren vor allem diejenigen zu Wort kommen, die in direkter Nachbarschaft zu neu errichteten Wohneinheiten leben. Beteiligung schafft Akzeptanz, wenn knapper werdender Stadtraum einer Wohnnutzung zugeführt werden soll.

Das Städtewachstum, welches wir in Rüttenscheid erleben, darf sich jedoch keinesfalls zulasten der lebenswerten Umwelt entwickeln. Ich setze mich deshalb für eine Förderung des nachhaltigen Einzelhandels (z.B. Unverpacktläden) ein und möchte gemeinsam mit der örtlichen Gastronomie Konzepte entwickeln, die eine Vermeidung von Müll zur Folge haben.

Menschen in unserer Nachbarschaft bewegen sich gern zu Fuß sowie auf dem Fahrrad, profitieren von neuen Fortbewegungsmitteln der E-Mobilität und wollen sich nicht zuletzt auch auf eine funktionierende ÖPNV-Infrastruktur verlassen können. Raumnutzungskonflikte scheinen unvermeidbar, sind jedoch ebenso durch eine ambitioniertere Verkehrspolitik im Stadtgebiet und der Metropolregion lösbar. Fortschrittliche Lösungen dürfen künftig nicht mehr daran scheitern, dass sich ihre Umsetzung jenseits des bereits Gedachten bewegt. Ein Stadtquartier in der gesellschaftlichen, wohnräumlichen, ökologischen und regionalwirtschaftlichen Transformation braucht deutliche Antworten und Konzepte für eine nachhaltige Zukunft, die ich erörtern und mitgestalten will.