Herzlich Willkommen auf der Homepage der SPD Essen-Rüttenscheid

Als einer der größten Ortsvereine der Stadt sind unsere Themenschwerpunkte breit gefächert. Vorne an stehen die Belange unseres Stadtteils und des Bezirkes, aber auch Kommunal-, Landes- und Bundespolitik werden bei uns thematisiert und aktiv mitgestaltet. Wir sehen uns als offenen Ortsverein und laden jede Bürgerin und jeden Bürger herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen und das Gespräch mit uns zu suchen. Sie sind herzlich eingeladen, unverbindlich unsere regelmäßigen Treffen am Mittwoch zu besuchen oder Ihr Anliegen über unser Kontaktformular an uns zu senden. Unter http://www.spd.de/aktuelles/ finden Sie darüber hinaus zahlreiche Informationen über aktuelle Themen unseres Landes.

Ihr Vorstand vom SPD Ortsverein Rüttenscheid

 

21.10.2019 in Landtagsfraktion

Thekentalk mit Sarah Philipp (MdL)

 

Unser beliebter Thekentalk geht in die nächste Runde. Bei diesem Format laden wir regelmäßig spannende Gäste aus Politik und Gesellschaft ein und wollen an der Kneipentheke in wechselnden Locations Einblicke in die Arbeit unserer Gäste bieten.

Am 06. November 2019 (19.30 Uhr, Klarastr. 70) ist es uns eine große Freude, Sarah Philipp, die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, begrüßen zu dürfen.

Die Landtagsabgeordnete aus Duisburg wird mit uns an der Theke über das Leben mitten im Ruhrgebiet sprechen. Thematisch möchten wir ganz besonders über Wohnen, Stadtentwicklung und die Belange von vielfältigen Städten im Ruhrgebiet sprechen. Mit einem Interview, Bierdeckelfragen sowie Entweder-Oder-Runden hoffen wir auf eine interaktive Beteiligung unserer Gäste und freuen uns jetzt schon auf zahlreiches Erscheinen.

 

09.10.2019 in Kommunalpolitik

Internationalität - Ein Standortfaktor für Rüttenscheid

 

Nachdem wir vor zwei Wochen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert haben, möchten wir nun auch bei unserem nächsten Stammtisch einen ersten kommunalpolitischen Aufschlag machen.

Unser Stadtteil ist bunt und bietet ganz besonders für die Gastronomie, den Einzelhandel und Start-ups sehr gute Möglichkeiten. Somit ist klar, dass die Internationalität in Rüttenscheid ein Standortfaktor ist, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir unseren Stadtteil gestalten wollen. Wie sich Rüttenscheid verändern muss, welche Projekte beispielhaft sind und was weiter gefördert werden soll - über all das wollen wir mit euch sprechen. Caner Aver, unser Ratskandidat für den Wahlkreis Rüttenscheid-Nord, wird dazu einen Input geben. Danach möchten wir wie üblich in lockerer Kneipenatmosphäre diskutieren. 

Mittwoch, den 16. Oktober 2019  ab 19:30 Uhr im "Stoffwechsel" (Hedwigstraße 5)

25.09.2019 in Kommunalpolitik

SPD Rüttenscheid nominiert Kandidierende für die Kommunalwahl 2020

 

Mit einer personellen Neuaufstellung startet die SPD Rüttenscheid mit ihrer heutigen Mitgliederversammlung in die Vorbereitungen für die Kommunalwahl im Jahr 2020.

 

„Rüttenscheid ist ein junger, vielfältiger und vor allem wachsender Stadtteil. Mir war es immer wichtig, dass wir als Ortsverein möglichst viele gesellschaftliche Gruppen repräsentieren.“ so Julia Klewin, die Vorsitzende der SPD Rüttenscheid. Dies sei durch die Nominierung eines neuen Teams für die Kommunalwahl im nächsten Jahr gänzlich gelungen. Dazu Klewin weiter: „Wir haben immer gefordert, dass die SPD in den Gremien vielfältig aufgestellt ist. Mit unserem neuen Team können wir damit als Vorbild vorangehen.“

 

Für die Kommunalwahl, die im September 2020 stattfinden wird, hat die Mitgliederversammlung des zweitgrößten SPD-Ortsvereins in Essen einstimmig folgende Personen nominiert:

 

Caner Aver, Kandidat für den Ratswahlkreis Rüttenscheid-Nord; Julia Klewin für den Ratswahlkreis Rüttenscheid-Süd; Barbara Hofmann und Jonas Uhrig für die Bezirksvertretung im Stadtbezirk II (Foto: v.l.).

 

 

Mit einem paritätisch besetzten Team aus jung und alt, männlich und weiblich und mit verschiedenen Erfahrungen sowie inhaltlichen Schwerpunkten wolle der Ortsverein bei der nächsten Kommunalwahl punkten. Hierbei stehen zum einen der Ausbau von Kita- und Grundschulplätzen im Vordergrund. „In einem wachsenden Stadtteil müssen wir besonders für junge Familien dafür sorgen, dass ihre Kinder gut und wohnortnah betreut werden können.“, so Caner Aver, Kandidat für den Rüttenscheider Norden. Ferner wolle er sich mit seiner Kandidatur für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einsetzen. Außerdem stehen für die beiden Ratskandidierenden Fragen zur Wohnbebauung und Verkehrsplanung im Vordergrund.

 

In diesem Zusammenhang betone der Ortsverein einen neuen Zeitgeist. Im Zuge des Klimawandels müsse ein Umdenken erfolgen. Hierzu zähle der Ausbau des ÖPNV und ganz besonders neue verkehrsplanerische Konzepte, um Rüttenscheid ohne Auto besser und sicherer erreichen zu können. Auch bei der Planung von neuem Wohnraum müssten sowohl der Umweltschutz, als auch die Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen im Vordergrund stehen.

 

Bei einer Mitgliederversammlung am 23. November 2019, bei der Oliver Kern, der Oberbürgermeisterkandidat der SPD sein inhaltliches Programm vorstellen wird, erfolgt auch die Antragsberatung des Ortsvereins, um für das Kommunalwahlprogramm Schwerpunkte setzen zu können.

 

18.04.2019 in Europa

Kommt zusammen und macht Europa stark!

 

Am 26. Mai ist die Wahl zum Europäischen Parlament. Dieser Tag wird eine Richtungsentscheidung sein. Es geht um Frieden, Zusammen und ein Miteinander in Europa, das nicht von Rechtspopulisten bestimmt wird.  Unser Zusammenhalt ist der Schlüssel zur Erfolgsgeschichte Europas. Wir wissen, dass wir zusammen stärker sind. Dass es unsere gemeinsamen Werte sind, die uns verbinden. Kommt zusammen! Europa ist die Antwort.

Auch in Rüttenscheid wollen wir mit einem tollen Wahlkampf dazu beitragen, dass die SPD viele Stimmen holt. Die Materialien sind vollständig angekommen und wir möchten mit verschiedenen Aktionen an den Infoständen über die Europawahl informieren und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, um sie von Europa zu überzeugen. 

Wir freuen uns über Ihren und Euren Besuch der zahlreichen Wahlkampfstände mit den unterschiedlichsten Aktionen zu dem Europa, welches wir gemeinsam gestalten wollen. 


 

 

20.11.2018 in Bundespolitik

In der Denkfabrik brennt noch Licht

 

Die SPD gibt sich nicht verloren und bietet der Basis mit dem Debattencamp eine Plattform, ihre Volkspartei von morgen zu gestalten.

 

Von Jonas Uhrig

 

Manche Situationen des Lebens entbehren nicht einer gewissen Sinnbildlichkeit. Der Himmel über Berlin am Morgen des 10. Novembers 2018 ist grau, als die Parteibasis über das unwegsame Gelände zum Veranstaltungsort pilgert. Kein aufpolierter Glaskasten, kein Prunk – Dafür viel sozialdemokratische Energie: Eine alte Fabrikhalle mit wechselhafter Geschichte ragt in diesen noch jungen Tag. Vor der Halle stehen die altbekannten drei roten Buchstaben, welche das beliebteste Selfieobjekt dieses Wochenendes werden sollten.

Das Scheinwerferlicht wirft in Rot und Lila große Herzen, Sterne, Blitze, Sprechblasen und Wolken an die von abblätternder Farbe raue Fabrikdecke in Berlin-Köpenick. Viel Liebe empfinden die Genoss*innen für die gewählte Location, bringen große Hoffnungen gepaart mit Enttäuschung und Wut mit an die Thementische. Schon bei den Eingangsworten von Andrea Nahles und Lars Klingbeil wird deutlich: Die SPD wagt ein Experiment und ist sich auch dessen bewusst, dass es viel Energie beinhaltet, die es in die richtigen Bahnen zu lenken gilt. Über 3.000 Menschen stehen kurz davor, in den Themenfeldern Europa und die Welt, Beschäftigung, Erneuerung der Partei und der Grundsicherung von Kindern in Deutschland endlich ihre Argumente und Eindrücke zu Wort zu bringen.

Die Parteichefin selbst wird im Folgenden an zahlreichen Gesprächsrunden teilnehmen und aufs Neue beweisen, dass sie den direkten Kontakt zur Basis bei aller Kritik nicht scheut. Viel mehr noch: Sie sucht ihn regelrecht. Schon zu Beginn ruft sie ein kräftiges „Arsch huh, Zäng ussenander!“ mit rheinischem Lokalkolorit in die staubige Halle und erntet großen Applaus der Genoss*innen. In der vergangenen Wochen war bis zur absoluten Ermüdung über Personalia diskutiert worden, sodass sich die Teilnehmenden schnell einig wurden: Hier soll es um die inhaltliche Erneuerung der Partei gehen. Keine Lust mehr auf die persönlichen Angriffe, die immer gleiche phrasenhafte Sprache. Das eigens minuziös vorbereitete Bullshitbingo sollte hierfür als Kontrolle fungieren. Am Ende des Wochenendes wird kein einziger Treffer im Phrasenlexikon zu verzeichnen sein.

Die über 60 Gesprächsforen sind an diesem Wochenende mit ihren Papphockern, Flipcharts und Podien das Epizentrum der Zukunftsdebatten über Digitalisierung, Europapolitik, den starken Sozialstaat und die Zukunft von Hartz IV. Das letztgenannte Themenfeld verspricht bereits im Vorhinein eine gewisse Grundlautstärke und Brisanz, welche sich im Folgenden bewahrheiten wird. Die SPD ringt, streitet und formuliert die Sehnsucht vieler in einem Satz: „Wir werden Hartz IV hinter uns lassen.“ Wer hierbei an schmalspurige Reformen statt der Erarbeitung eines neuen sozialstaatlichen Konzepts denkt, irrt völlig. Die SPD in Person des eigenen Parteivorstands ist bereit, sich nicht im neoliberalen Irrweg verlorenzugeben, sondern wieder ein eigenes klares Profil zu entwickeln. Links, weiblicher und vielfältiger – Was auf der Rednerliste und der Zusammensetzung der Podien beginnt, mündet in den Wunsch, eine pluraler werdende Gesellschaft als Volkspartei abbilden zu können. Auch die Wichtigkeit der kommenden Europawahlen im Angesicht spalterischer Kräfte innerhalb und außerhalb des Kontinents manifestiert sich am tosenden Applaus für Katarina Barley, welche als Spitzenkandidatin der Sozialdemokratie entscheidende Monate eines Wahlkampfs, der kaum wichtiger für die Bürger*innen der europäischen Familie sein könnte, vor sich hat.

Die Verunsicherung durch Misstöne der Koalition scheint jedoch bei aller Selbstfindung nicht so recht aus den Gliedern der Genoss*innen weichen zu wollen. Nach der Arbeit folgt am Abend des ersten Tages sinngemäß das Vergnügen, welches auf der eilig freigeräumten Tanzfläche nicht wirklich aufkommen mag. Bei aller Selbstfindung wartet eben noch der deutlich schwierigere Teil dieses Wochenendes auf die Basis: Das hier Besprochene an diejenigen weiterzutragen, die sich eine wiedererstarkende Sozialdemokratie in Deutschland sehnlichst wünschen. Zu groß ist die Sorge, dass diese unkonventionelle und dadurch umso gelungenere Veranstaltung als Aufbruchssignal in den Wirren des politischen Berlins zu verhallen droht.

Die Schlusskundgebung des Sonntagmittags ist deshalb mehr als eine Durchhalteparole. Andrea Nahles ruft die Genoss*innen dazu auf, den positiven Geist der alten Hallen von Köpenick mitzunehmen und von der SPD als neue Denkfabrik mit der großen Gesichte zu erzählen, die es wieder schafft, progressive Kräfte in ihren Hallen zu bündeln. Es brennt noch Licht in den alten Gemäuern. Oder brennt es wieder?

 

INFO

Die SPD Essen-Rüttenscheid war in Person ihrer Vorsitzenden Julia Klewin und des Beisitzers Jonas Uhrig beim SPD Debattencamp in Berlin vertreten. Unter Anderem haben wir die erste Kooperation zweier Ortsvereine besiegeln und den anwesenden Genoss*innen ein Beispiel liefern können, wie die Vernetzung und Zusammenarbeit von SPD-Ortsvereinen gelingen kann. Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit der SPD Martinsviertel-Johannesviertel in Darmstadt und den regen Austausch mit den neu gewonnenen Parteifreund*innen.

 

Im Humor längst vereint: Alexander Kerkhoff (SPD Darmstadt Martinsviertel-Johannesviertel), Julia Klewin und Jonas Uhrig in der allseits beliebten Fotobox auf dem #SPDDC

Alle Termine öffnen.

23.11.2019, 11:00 Uhr Mitgliederversammlung mit Oliver Kern (Oberbürgermeisterkandidat der SPD Essen)

SPD AG 60 plus Unterbezirk Essen

http://www.spdag60plusessen.de/