09.10.2019 in Kommunalpolitik

Internationalität - Ein Standortfaktor für Rüttenscheid

 

Nachdem wir vor zwei Wochen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert haben, möchten wir nun auch bei unserem nächsten Stammtisch einen ersten kommunalpolitischen Aufschlag machen.

Unser Stadtteil ist bunt und bietet ganz besonders für die Gastronomie, den Einzelhandel und Start-ups sehr gute Möglichkeiten. Somit ist klar, dass die Internationalität in Rüttenscheid ein Standortfaktor ist, den wir berücksichtigen müssen, wenn wir unseren Stadtteil gestalten wollen. Wie sich Rüttenscheid verändern muss, welche Projekte beispielhaft sind und was weiter gefördert werden soll - über all das wollen wir mit euch sprechen. Caner Aver, unser Ratskandidat für den Wahlkreis Rüttenscheid-Nord, wird dazu einen Input geben. Danach möchten wir wie üblich in lockerer Kneipenatmosphäre diskutieren. 

Mittwoch, den 16. Oktober 2019  ab 19:30 Uhr im "Stoffwechsel" (Hedwigstraße 5)

25.09.2019 in Kommunalpolitik

SPD Rüttenscheid nominiert Kandidierende für die Kommunalwahl 2020

 

Mit einer personellen Neuaufstellung startet die SPD Rüttenscheid mit ihrer heutigen Mitgliederversammlung in die Vorbereitungen für die Kommunalwahl im Jahr 2020.

 

„Rüttenscheid ist ein junger, vielfältiger und vor allem wachsender Stadtteil. Mir war es immer wichtig, dass wir als Ortsverein möglichst viele gesellschaftliche Gruppen repräsentieren.“ so Julia Klewin, die Vorsitzende der SPD Rüttenscheid. Dies sei durch die Nominierung eines neuen Teams für die Kommunalwahl im nächsten Jahr gänzlich gelungen. Dazu Klewin weiter: „Wir haben immer gefordert, dass die SPD in den Gremien vielfältig aufgestellt ist. Mit unserem neuen Team können wir damit als Vorbild vorangehen.“

 

Für die Kommunalwahl, die im September 2020 stattfinden wird, hat die Mitgliederversammlung des zweitgrößten SPD-Ortsvereins in Essen einstimmig folgende Personen nominiert:

 

Caner Aver, Kandidat für den Ratswahlkreis Rüttenscheid-Nord; Julia Klewin für den Ratswahlkreis Rüttenscheid-Süd; Barbara Hofmann und Jonas Uhrig für die Bezirksvertretung im Stadtbezirk II (Foto: v.l.).

 

 

Mit einem paritätisch besetzten Team aus jung und alt, männlich und weiblich und mit verschiedenen Erfahrungen sowie inhaltlichen Schwerpunkten wolle der Ortsverein bei der nächsten Kommunalwahl punkten. Hierbei stehen zum einen der Ausbau von Kita- und Grundschulplätzen im Vordergrund. „In einem wachsenden Stadtteil müssen wir besonders für junge Familien dafür sorgen, dass ihre Kinder gut und wohnortnah betreut werden können.“, so Caner Aver, Kandidat für den Rüttenscheider Norden. Ferner wolle er sich mit seiner Kandidatur für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einsetzen. Außerdem stehen für die beiden Ratskandidierenden Fragen zur Wohnbebauung und Verkehrsplanung im Vordergrund.

 

In diesem Zusammenhang betone der Ortsverein einen neuen Zeitgeist. Im Zuge des Klimawandels müsse ein Umdenken erfolgen. Hierzu zähle der Ausbau des ÖPNV und ganz besonders neue verkehrsplanerische Konzepte, um Rüttenscheid ohne Auto besser und sicherer erreichen zu können. Auch bei der Planung von neuem Wohnraum müssten sowohl der Umweltschutz, als auch die Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen im Vordergrund stehen.

 

Bei einer Mitgliederversammlung am 23. November 2019, bei der Oliver Kern, der Oberbürgermeisterkandidat der SPD sein inhaltliches Programm vorstellen wird, erfolgt auch die Antragsberatung des Ortsvereins, um für das Kommunalwahlprogramm Schwerpunkte setzen zu können.

 

28.07.2017 in Kommunalpolitik

SPD Rüttenscheid plädiert für eine zukunftsorientierte Wohnbebauung im Stadtteil

 

Die SPD Rüttenscheid begrüßt grundsätzlich eine Wohnbebauung im Stadtteil und hofft dabei langfristig auf eine Preisentspannung auf dem Wohnungsmarkt. Mit dem zu erwartenden Zuzug weiterer Anwohner stellt sich allerdings die Frage, ob die vorhandene Infrastruktur dafür ausreichend ist. Außerdem betont die SPD Rüttenscheid, dass bei zukünftigen Bauvorhaben soziale und generationenübergreifende Aspekte berücksichtigt werden sollen.

„Doch Neubauten sind kein alleiniges Heilmittel“, so Julia Klewin, SPD-Politikerin in Rüttenscheid. Beispielsweise seien die Kapazitätsgrenzen der Grundschulen im Stadtteil schon jetzt erreicht und seitens der Stadt werden kurzfristige Lösungen entwickelt, die nicht immer stil- und sinnvoll sind. „Wir fordern, dass die Stadt schnell agiert, aber gleichzeitig langfristige Planungen unter sozialen Gesichtspunkten angeht, die alle Menschen im Stadtteil einbinden“, so Klewin weiter. Des Weiteren fordert die SPD Rüttenscheid 30 Prozent sozialen Wohnungsbau pro Baumaßnahme zu realisieren. Dabei dürfen aber soziale Einrichtungen, wie etwa Kindergärten, nicht mit in diese Berechnung hineinfließen.

Darüber hinaus stellt die SPD Rüttenscheid fest, dass mit der weiteren baulichen Entwicklung Rüttenscheids auch dringend die Einzelhandelsnahversorgung überdacht und der „Masterplan Einzelhandel“ neu entwickelt werden muss.

Um die Verkehrssituation im Bereich Wittekind-/Wittenbergstraße zu entlasten, wurde bereits der seit Jahren von Peter Dinkelmann (Sachkundiger Bürger der SPD im Rat der Stadt Essen) geforderte Linksabbieger in einer Alternativlösung installiert. Dies kann allerdings nur ein kleiner Teil einer intelligenten Verkehrsführung in Rüttenscheid sein. 

Um die in Zukunft zu erwartenden Verkehrsströme zu lenken, darf nicht nur eine Teilbetrachtung wie beim Bauvorhaben in der Henri-Dunant-Straße erfolgen, sondern sollte ganzheitlich, sowie unter Einbeziehung aller Besonderheiten des Stadtteils, ein Verkehrsgutachten erstellt werden, aus dem eine Verkehrsführung, die für alle Verkehrsteilnehmer gerecht ist, entwickelt werden kann.

„Um eine breite Diskussion zu ermöglichen, muss dieses Verkehrsgutachten natürlich veröffentlicht und den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht werden.“ so der Vorsitzende der SPD Rüttenscheid Ingo Lingenberg. 

Ingo Lingenberg meint weiter dazu: „Wir sind der Auffassung, dass in einem so urbanen Stadtteil wie Rüttenscheid die Verkehrsführung vollkommen neu gedacht werden sollte und nicht allein das Auto als bevorzugtes Verkehrsmittel gesehen werden darf. Menschen werden rüstiger und sind viel länger agil als noch vor 10 Jahren. Hinzu kommt, dass die Technik, bspw. durch E-Bikes, mehr Mobilität ermöglicht als in der Vergangenheit. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass immer mehr -und nicht nur junge Menschen-  ganz bewusst auf

24.07.2017 in Kommunalpolitik

Hausmeisterhäuschen der Käthe-Kollwitz-Schule

 

SPD Rüttenscheid begrüßt die aktuellen Überlegungen, dem Hausmeisterhäuschen 
der Käthe-Kollwitz-Schule eine neue Nutzung zuzuführen.

Angesichts der zahlreichen Neubauvorhaben im Stadtteil, ist jetzt schon absehbar, dass die vorhandenen und geplanten Betreuungsangebote SPD Rüttenscheid begrüßt die aktuellen Überlegungen, dem Hausmeisterhäuschen der Käthe-Kollwitz-Schule eine neue Nutzung zuzuführen.

Angesichts der zahlreichen Neubauvorhaben im Stadtteil, ist jetzt schon absehbar, dass die vorhandenen und geplanten Betreuungsangebote nicht ausreichen werden. Aufgrund dessen ist es aus unserer Sicht sinnvoll, das Gebäude für pädagogische Zwecke zu nutzen. 

Aufgrund des vorhandenen, massiven Widerstands der Elternschaft sowie der Schulleitung, bezogen auf die öffentlich gemachten Ideen zur Nutzung des Hausmeisterhäuschens, plädieren wir für einen konsensorientierten Planungsprozess, der die jeweiligen Interessen angemessen berücksichtigt.

Der OV Rüttenscheid bedauert den Bruch der Zusammenarbeit mit den GRÜNEN in der Bezirksvertretung II, da wir in persönlichen Gesprächen stets große Schnittmengen zur Gestaltung unseres Stadtteils gesehen haben.

30.11.2016 in Kommunalpolitik

Pressemitteilung: Verkehre in Rüttenscheid intelligent lenken

 

„Linksabbieger an der Einmündung Wittekind-/Wittenbergstraße überfällig“

Rüttenscheid.  Mit der Realisierung der planerischen Entwicklung mehrerer ehemaliger Gewerbeflächen im südlichen Rüttenscheid ist eine weitere Verschärfung der angespannten, von vielen Rüttenscheidern sogar als Zumutung empfundenen, verkehrlichen Situation zu erwarten. Die SPD Rüttenscheid sieht vor allem für den Bereich Walpurgis- / Wittekind- / Ursulastraße akuten Handlungsbedarf.

Um den zu erwartenden Baustellenverkehren eine gute An- und Abflussmöglichkeit zu bieten und so die Verkehre von der Veronikastraße und anderen Nebenstraßen fernzuhalten, fordert die SPD Rüttenscheid die Erstellung eines Linksabbiegers von der Wittekindstraße in die Wittenbergstraße noch vor Beginn der Baumaßnahmen.

Aus unserer Sicht sollte nach Fertigstellung der Neubauten die Durchfahrung der Walpurgisstraße unterbunden werden, um unerwünschte Schleich- und Durchgangsverkehre zu verhindern. Beide Maßnahmen zusammen würden nicht nur die Verkehre auf die Hauptstraßen lenken und die Kreuzung Müller-Breslau- / Paulinen- / Franziskastraße entlasten, sondern sie würden auch der Verkehrssicherheit dienen, was auch der geplanten Kita auf dem ehemaligen Holz-Conrad-Gelände zugute käme.

Der Vorsitzende der SPD Rüttenscheid, Ingo Lingenberg: „Wir wollen den zu erwartenden Baustellenverkehr in der Walpurgisstrasse nicht durch die eh schon stark frequentierte Veronikastraße abfließen lassen. Der weiteren Möglichkeit, den Baustellenverkehr über die Wittekindstraße/Rüttenscheider Straße an- und abfließen zu lassen, sollte die Alternative eines Linksabbiegers an der Wittekind-/Wittenbergstraße geboten werden.“

Christina von Jaminet, Mitglied der BV II: „Prinzipiell sollte darüber nachgedacht werden, sämtlichen Baustellenverkehr über die Wittenbergstraße abzuwickeln, um die Belastung der Bewohner während der Baumaßnahmen möglichst gering zu halten. Darüber hinaus ist der Linksabbieger an dieser Stelle ohnehin seit Jahren überfällig. Mit der Schaffung des Linksabbiegers kann vorhandener Verkehr in den Nebenstraßen in Zukunft reduziert werden.“

 

SPD AG 60 plus Unterbezirk Essen

http://www.spdag60plusessen.de/