SPD fordert mehr Begegnungsorte für eine bürgernahe Quartiersentwicklung

Oliver Kern (Oberbürgermeisterkandidat der SPD Essen) zu Besuch in der Villa Rü am 21.07.2020

„Ich freue mich über die Einladung von Werner Settels, um mir so vor Ort einen Eindruck über die Bürgerbegegnungsstätte in Rüttenscheid zu machen. Es mangelt oftmals an Raum und Platz für Kontakte, Austausch und Begegnungen der Menschen“, so Oliver Kern. Mit dabei sind aus Rüttenscheid die SPD-Spitzenkandidatin für die Bezirksvertretung, Barbara Hofmann und Caner Aver, SPD-Kandidat für den Stadtrat.

Leiter der Einrichtung und das Gesicht des Bürgerzentrums Villa Rü ist seit über 30 Jahren Werner Settels. Neben der originären Kinder- und Jugendarbeit richten sich die Angebote des Hauses auch an junge Familien, an Senioren und Bürger mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die nahegelegene Käthe-Kollwitz-Schule nutzt mit der OGS-Betreuung „Schule 8-1“ die Angebotsstruktur des Bürgerzentrums in Bezug auf Kinder. Um die Teilhabemöglichkeit für Menschen mit Behinderung, sowie Familien mit kleinen Kindern möglich zu machen, sind allerdings bauliche Veränderungen nötig. „Ich werde Oliver Kern gerne die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Villa Rü erläutern und freue mich über Wertschätzung, die wir von den Bürgern, aber auch aus der Politik erfahren. Eine finanziell solide Basis ist nötig, um die Villa Rü auch zukünftig strukturell den Erfordernissen anzupassen“, so Werner Settels.

„Die Villa Rü spielt für Rüttenscheid eine herausragende Rolle. Sie ist Treffpunkt und Plattform für viele Menschen und so gelebte Quartiersentwicklung“, meint Barbara Hofmann.

SPD fordert mehr Spielplätze für Rüttenscheid

PRESSEMITTEILUNG

Angesichts der fehlenden Spielplätze im Stadtteil sieht die SPD Rüttenscheid dringenden Handlungsbedarf. Um Kindern das Spielen im Freien zu ermöglichen, müssen Angebot und Erreichbarkeit schnell und zielgerichtet verbessert werden.

 

Die SPD Rüttenscheid zeigt sich besorgt über das unzureichende Spielplatzangebot im Stadtteil. „Wir haben im zweitgrößten Stadtteil Essens mit einer Versorgungsquote von 44% ein großes Defizit, das schnell behoben werden muss“, so Julia Klewin, Vorsitzende der SPD Rüttenscheid. Die Spielraumleitplanung der Stadt Essen habe mit ihrer Analyse nun das offenbart, was lange die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils war, so Klewin weiter. Zeitnahes Handeln sei jetzt erforderlich. Die Unterversorgung an Spielplätzen müsse schnell und zielgerichtet reduziert werden. Die Ratskandidatin dazu: „Ich möchte, dass jede Familie im Stadtteil zu Fuß einen Spielplatz erreichen kann. Gerade im urbanen Raum ist es wichtig, dass Kinder eine Möglichkeit haben, um draußen sicher spielen zu können.“

Hierbei geht es der SPD Rüttenscheid nicht nur um die Errichtung neuer Spielplätze. Vielmehr sei es im wachsenden Stadtteil wichtig, dass bei geplanten Bauvorhaben der Bedarf an Spielplätzen berücksichtigt werden muss. Ferner fordert die SPD eine Einbeziehung der Kinder und Familien des Stadtteils bei der Planung und Gestaltung der Spielplätze, um ein Spielangebot zu ermöglichen, das von Jungen und Mädchen gleichermaßen genutzt werden kann. Kinder haben tolle und kreative Ideen. Diese gelte es zu nutzen, um ein zeitgemäßes Spielplatzangebot für Rüttenscheid zu schaffen.