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SPD fordert mehr Spielplätze für Rüttenscheid

02.07.2020 - Angesichts der fehlenden Spielplätze im Stadtteil sieht die SPD Rüttenscheid dringenden Handlungsbedarf. Um Kindern das Spielen im Freien zu ermöglichen, müssen Angebot und Erreichbarkeit schnell und zielgerichtet verbessert werden.

Die SPD Rüttenscheid zeigt sich besorgt über das unzureichende Spielplatzangebot im Stadtteil. „Wir haben im zweitgrößten Stadtteil Essens mit einer Versorgungsquote von 44% ein großes Defizit, das schnell behoben werden muss“, so Julia Klewin, Vorsitzende der SPD Rüttenscheid. Die Spielraumleitplanung der Stadt Essen habe mit ihrer Analyse nun das offenbart, was lange die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils war, so Klewin weiter. Zeitnahes Handeln sei jetzt erforderlich. Die Unterversorgung an Spielplätzen müsse schnell und zielgerichtet reduziert werden. Die Ratskandidatin dazu: „Ich möchte, dass jede Familie im Stadtteil zu Fuß einen Spielplatz erreichen kann. Gerade im urbanen Raum ist es wichtig, dass Kinder eine Möglichkeit haben, um draußen sicher spielen zu können.“

Hierbei geht es der SPD Rüttenscheid nicht nur um die Errichtung neuer Spielplätze. Vielmehr sei es im wachsenden Stadtteil wichtig, dass bei geplanten Bauvorhaben der Bedarf an Spielplätzen berücksichtigt werden muss. Ferner fordert die SPD eine Einbeziehung der Kinder und Familien des Stadtteils bei der Planung und Gestaltung der Spielplätze, um ein Spielangebot zu ermöglichen, das von Jungen und Mädchen gleichermaßen genutzt werden kann. Kinder haben tolle und kreative Ideen. Diese gelte es zu nutzen, um ein zeitgemäßes Spielplatzangebot für Rüttenscheid zu schaffen.